Anstrengend. Aufregend. Absolute Spitzenklasse. Das Fußballcamp des FC Hertha Bonn hat wieder Maßstäbe gesetzt. In der ersten Osterferienwoche folgten 52 Kinder aus den E- bis C-Jugendmannschaften dem Aufruf des Jugendleiters Patrick Laßlop, um neben intensiven Trainingseinheiten vor allem eines zu haben: Spaß!

Verantwortlich dafür waren fünf Hertha-Trainer, die tageweise von A-Junioren unterstützt wurden. In den Trainingseinheiten wurden in modernen Übungen die Fußball-Künste vermittelt: Passspiel, Dribblings, Torschüsse, Zweikämpfe und vieles mehr. Um die Verpflegung kümmerte sich Shoreh, damit alle Spieler mit ausreichend Getränken, Obstsnacks und einem nahrhaftem Mittagsimbiss versorgt waren.

Auch wenn das Training sehr schlauchte, wollte am Ende des Tages keiner der kleinen Kicker auf die obligatorischen Mini-Turniere verzichten. Die Eltern jedoch konnten sicher sein: Abends waren alle so müde, dass sie trotz Ferien freiwillig früh ins Bett gingen.

Neben den sportlichen Einheiten gab es ein umfangreiches Rahmenprogramm. Am ersten Tag besuchte Christos Katzidis das Ostercamp. Als Vorsitzender des Bonner Sportausschusses konnte er sich live von der Jugendarbeit des FC Hertha Bonn und dem engagierten Einsatz der Betreuer überzeugen.

Dienstags war „Regeneration“ angesagt. Früh morgens wartete bereits ein Reisebus, um die Jungs ins Phantasialand zu fahren. Dort eroberten die Herthaner unverzüglich sämtliche Achterbahnen von Talocan bis Black Mamba. Kleine wie große Kinder (einschließlich Betreuer) hatten riesigen Spaß und waren am Ende nicht minder erschöpft als am Vortag.

Mittwochs hieß es wieder trainieren und Fußball spielen. Große Augen machten jedoch besonders die Kleinen, als sich drei Polizisten mit einem Motorrad und einem Unfall-Einsatzfahrzeug am Hertha-Platz postierten. Oberkommissar Grün ließ die Jungs gerne auf seinem Polizei-Motorrad aufsitzen, während Hauptkommissarin Kyrion und Hauptkommissar Lübbing erläuterten, wie eine Unfallstelle gesichert wird. Stolz nahmen die Kicker im Einsatzfahrzeug Platz und freuten sich, als sie eine Polizei-Mütze aufsetzen oder eine Polizei- Kelle schwenken durften.

Ein weiterer Höhepunkt folgte am Donnerstag. Zollhauptsekretärin Johanna von der Zoll-Hundestaffel am Flughafen Köln-Bonn besuchte das Ostercamp. Begleitet wurde sie von Mia, einer holländischen Schäferhündin und ausgebildeten Drogensuchhündin. Mia demonstrierte ihr Können vor den begeisterten Kindern, als sie die Taschen der Kinder auf Drogen durchschnupperte.

Am letzten Tag wurde ein großes Turnier gespielt, bei dem sich junge und alte Spieler mischten. Abends trafen sich alle Teilnehmer mit ihren Eltern und Geschwistern zu einem Abschlussgrillen. Organisator und Jugendleiter Patrick Laßlop zeigte sich hoch zufrieden: „Das Ostercamp war wieder echt super, und wir hatten viel Spaß. Jetzt freue ich mich aber auch auf ein paar Tage Ruhe.“

Hertha-Vorsitzender Holger Roggendorf war begeistert: „Ich möchte mich herzlich bei allen Trainern und Helfern bedanken. Das war eine tolle Teamleistung. Es ist nicht selbstverständlich, für diesen ehrenamtlichen Einsatz privaten Urlaub zu opfern. Wir bedanken uns aber auch bei den Eltern, dass sie uns ihre Kinder in den vier Tagen anvertraut haben.“

Trainer des Ostercamps waren: Reiner Becker, Mathias Fredebeul, Patrick Laßlop, Thilo Petritsch, Simon Wieland mit Unterstützung einiger A-Junioren.

Das Ostercamp ist ein Teil des Programms HERTHA heimstark, um junge Spieler zu gewinnen, zu entwickeln und zu fördern. Als Verein mit Herz und Fuß am Ball übernimmt Hertha Bonn gerne und aktiv soziale und sportliche Aufgaben und stellt sich gesellschaftspolitischen Herausforderungen.

Foto-Impressionen

Tag 1:

Tag 2:

Tag 3:

Tag 4:

Fotos: Annette Fuchs, Reiner Becker, Mathias Fredebeul

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