Am 23. März 2017 trafen sich die Vereinsverantwortlichen des Bonner Traditionsvereins FC Hertha Bonn mit der Spitze des Fußball-Verbandes Mittelrhein um Alfred Vianden und dem Bonner Kreisvorsitzenden Jürgen Bachmann im Rahmen des FVM-Masterplans zum Vereinsdialog. Ein gegenseitiges Kennenlernen, das viele spannende Ideen hervorbrachte.

10 Jugendmannschaften in allen Spielklassen der Junioren, 3 Bambini-Jahrgänge, eine Herren- und eine Alte-Herren-Mannschaften bilden das sportliche Gerüst des FC Hertha Bonn. Beachtliche Zahlen, die der Breitensportverein hergibt. Zu verdanken hat der Verein das seinen sehr engagierten ehrenamtlichen Helfern, die sich Woche für Woche auf und neben dem Platz einsetzen. „Mehr als 20 ehrenamtliche Trainer und Betreuer helfen uns, unseren Kinder und Jugendlichen Respekt, Zusammenhalt und den Fair Play-Gedanken zu vermitteln und ihnen Spaß am Fußballsport zu bereiten“, erklärte der 2. Vorsitzenden des FC Hertha Bonn, Jörg Michael.

Dass sich der Verein im Aufschwung befindet, zeigt die Mitgliederentwicklung. Waren es in 2012 noch weniger als 150 Mitglieder, so können die Vereinsfunktionäre mittlerweile die stolze Zahl von knapp 350 benennen. „Trotz der zum Teil schwierigen Rahmenbedingungen haben wir es in den letzten Jahren geschafft, Kinder und Jugendliche für unseren Verein zu begeistern“, betonte der FC-Vorsitzender, Holger Roggendorf. Auf die Frage, wo die Reise des Vereins hingehen soll, gibt es eine klare Marschroute: Die Jugendarbeit soll ausgebaut werden.

Mit den schwierigen Rahmenbedingungen ist der Sportplatz gemeint. Lediglich ein Aschenplatz steht dem FC Hertha Bonn für seinen Trainings- und Spielbetrieb zur Verfügung. Eine Situation, die den Verein vor allem in den kalten Jahreszeiten vor ernsthafte Probleme stellt. „Den ganzen Januar konnten unsere Mannschaften keinen Fußball spielen, deshalb muss eine schnelle Lösung her“, so FC-Jugendleiter Patrick Laßlop. Geplant ist ein Kunstrasenplatz, der den Aschenplatz ersetzen und die Kinder- und Jugendlichen vor solchen unzufriedenen Situationen in Zukunft bewahren soll. Die Planungen laufen, auch für ein Vereinsheim.

Hervorzuheben ist neben dem sportlichen auch das soziale und gesellschaftspolitische Engagement, das sich die Vereinsführung auf die Brust geschrieben hat. Neben der Vermittlung wichtiger Werte und der Persönlichkeitsentwicklung der Kinder und Jugendlichen im Verein, stechen vor allem die vielen Projekte, die für 2017 geplant sind, heraus. Das Ostercamp, ein Erste-Hilfe-Kurs für Jungtrainer, eine Fußball-Schul-AG, die Schulkooperation „Abenteuer helfen“ und ein Kindergarten-Cup sind dabei nur einige der vielen Vorhaben.

FVM-Präsident Alfred Vianden zeigte sich begeistert: „Was hier im Verein geleistet wird, ist großartig. Vor allem die tolle Jugendarbeit und das Engagement der ehrenamtlichen Helfer machen den FC Hertha Bonn zukunftsreif. Für das 100-Jährige Vereinsjubiläum in 2018 wünsche ich dem Verein alles erdenklich Gute!“ Diesen Worten konnte sich Jürgen Bachmann nur anschließen: „Dieser Verein macht vor, wie es gehen kann. Auch ohne optimale Rahmenbedingungen.“

Teilnehmer

FC Hertha Bonn: Holger Roggendorf, Jörg Michael, Patrick Laßlop, James Baylis

FVM: Alfred Vianden, Jürgen Bachmann, Timo Schmidt

Bild: v.l.n.r.: Jürgen Bachmann, Patrick Laßlop, Jörg Michael, James Baylis, Reiner Becker, Holger Roggendorf, Alfred Vianden

———

Der Beitrag ist zuerst erschienen auf der Homepage des Fußball-Verbands Mittelrhein unter http://www.fvm.de/news/uebersicht/detailseite/fvm-vereinsdialog-der-fc-hertha-bonn-machts-vor/

Wir danken, dass wir den Artikel nutzen dürfen!

Hinterlasse eine Antwort