Gold, Silber und Bronze. Stolz nahmen die Teilnehmer des Hertha Fußballcamps ihre DFB Fußballabzeichen entgegen. Eltern und Geschwister applaudierten lautstark, als der Vorstand seinen Nachwuchskickern die Urkunden überreichte. Hinter ihnen lagen vier anstrengende, aufregende und lustige Tage im ersten Hertha Fußballcamp.

Dieses hatte der Verein erstmals für seine E- und D-Jugendlichen in der ersten Osterferienwoche anbieten können. 44 Kinder nahmen teil. Acht Hertha-Trainer nahmen sich extra Urlaub, um kleine Flankengeber, Kurzpass-Ässe und Dribbelkönige auszubilden. Im Vorfeld hatten die Trainer einen umfangreichen Übungsplan ausgearbeitet, um die Grundlagentechniken der Kinder zu fördern. Neben der sportlichen Ausbildung sollte auch der Teamgedanke gestärkt werden.
Trainer Udo Schnitzler betonte den besonderen Zusammenhalt im Camp: „Beim Mittagessen mischten sich die Jahrgänge und fachsimpelten leidenschaftlich. Auch Trainer und Kinder lernten sich gegenseitig besser kennen und schätzen.“

Die Verpflegung war dank großzügiger Sponsoren spitze und fand reißenden Absatz. Pizza, Pasta, Unmengen Obst und Rohkost sowie mehrere hundert Flaschen Wasser wurden verzehrt.

Neben dem Fußball gab es noch weitere Höhepunkte. Einen Tag machten die Herthaner die Achterbahnen im Phantasialand unsicher. Selbstbewusst trugen dabei alle das Ostercamp-T-Shirt, das auch abends kaum einer ausziehen wollte. Am letzten Nachmittag besichtigten die Herthaner noch die Bonner Ortsgruppe des Technischen Hilfswerks (THW). Ein Teil der Mannschaft wurde sogar exklusiv mit dem THW zum Hertha Platz chauffiert.

Alles war spitze. Aber das Beste war die Fahrt mit dem THW“, fasste Tom aus der E-Jugend seine Eindrücke zusammen. Für Jugendleiter Patrick Laßlop hat es sich 100%ig gelohnt. Die Begeisterung der Kinder und der Dank der Eltern sind Ansporn genug, das Camp zu wiederholen.

Mit Herz und Fuß am Ball – das Motto der Hertha lebten die Teilnehmer bis zur letzten Stunde. Beim Abschlussgrillen mit den Familien kickten die nimmermüden Jungs noch solange, bis das Flutlicht erlosch.

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