25.11.2017, SV Ennert-Küdinghoven – FC Hertha Bonn

Ergebnis 0:0

Der Winter ist angekommen und nun heißt es für unsere Spieler im wahrsten Sinne des Wortes “warm anziehen”. Mit SV Ennert-Küdinghoven III kommt ein Gegner, der schwer einzuschätzen ist. Über einen Großteil der Saison eine der favorisierten Mannschaften schwächelten sie in den letzten Spielen und ließen überraschend Punkte liegen. Ob das auch gegen unsere Herthaner passiert, sollte sich noch herausstellen.

1. Halbzeit:

Selbst bei gefühlten -20 Grad legten unsere heißblütigen Herthaner einen schnellen und aggressiven Start hin. Der Einzige, der schneller war als jeder Spieler auf dem Platz, war jedoch der Ball. Viele Pässe, sowohl von Ennert-Küdinghoven als auch von unsere Hertha, fanden ihren Empfänger nicht, da der Ball auf dem nassen Kunstrasen eine derartige Geschwindigkeit aufnahm, dass selbst Usain Bolt seine Schwierigkeiten gehabt hätte, diese Bälle noch zu bekommen. Nichtsdestotrotz wurde in der ersten Halbzeit fast ausschließlich in der gegnerischen Hälfte gespielt. Immer wieder kam es zu höchst ansehnlichen Kombinationen, jedoch hakte es immer am letzten Pass, beziehungsweise dem Abschluss.

Nach einem Zweikampf bebte das Stadion. Dies lag jedoch nicht an der Stimmung der angereisten Fans, sondern am Fall unseres Capitains Reiner “Mr. Gewichtsweste” Becker. Dieser hatte sich, in weiser Voraussicht an die kalte Jahreszeit, einen natürlichen Schutz antrainiert.

Der aus dieser Aktion resultierende Freistoß wurde durch unseren Flügelspieler mit der “kurzen Lunte” Ali Didehvar ausgeführt. Mit einem schön platzierten Schuss beförderte Ali den Ball in die untere rechte Ecke des gegnerischen Tores. Der Torwart von Ennert-Küdinghoven ist jedoch anscheinend mit Mister Fantastic verwandt und konnte den Ball gerade so noch halten. Keine 2 Minuten später war es wieder der gegnerische Torwart, der seine Mannschaft vor dem Rückstand bewahrte. Nach einem bilderbuchmäßigem Volley von Reiner Becker mit seinem LINKEN Fuß (ja der Autor konnte es selbst kaum glauben) in die obere linke Ecke, schafft es der Keeper noch gerade so, den Ball über die Latte zu lenken.

Kurze Zeit später hallte ein Jubel über den Platz. Mehrere Spieler schauten sich verwirrt um, da keine der beiden Mannschaften in der Nähe des Tores war. Grund für diesen emotionalen Ausbruch war unser Trainer Dirk Schillings, dem man zugetragen hatte, dass Schalke nach einem 0:4 Rückstand noch den Ausgleich schaffte. Wenigstens einer hatte Spaß.

Kurz vor Ende der Ersten Halbzeit war es dann noch einmal Ennert-Küdinghoven, die mehrere gefährliche Ecken zustande brachten. Jedoch stand das Hertha Abwehrbollwerk wie immer sicher und die Halbzeit endete mit 0:0.

2. Halbzeit:

Zu Beginn der 2. Halbzeit kam Wubshet “Pixi” Mekere für Reiner Becker. Ein klares Zeichen des Trainers, dass man noch einmal mehr in die Offensive investieren wollte.

Weiterhin war die Hertha die spielbestimmende Mannschaft. Es wurde nach hinten konsequent verteidigt und nach vorne schön kombiniert. Leider war es wieder eins dieser Spiele, wo man noch 10 Stunden hätte weiterspielen können und es wäre kein Tor gefallen. Die letzten Pässe kamen nicht an, es wurde nicht konsequent genug nach dem Abschluss gesucht oder Mister Fantastic rettet sein Team vor einer Niederlage. Man konnte die Halsschlagader von Dirk “De Träääiner” Schillings bereits aus 50 Meter Entfernung pochen sehen (und das trotz schlechter Sichtverhältnisse). Aufgrund seines hohen Pulses fing er an bei der Kälte zu dampfen und hüllte die Hertha Bank in einen “Nebel der Wut”. Dieser Nebel wurde noch einmal dichter, als Ennert-Küdinghoven gefährlich vors Tor kam und fast die Führung übernahm.

Nach diesen kleinen Fehltritten schaffte man es wieder, das Spiel zu beruhigen und Druck aufzubauen. Bis zum Ende wurde weiter Druck gemacht und Chancen erspielt. Es half jedoch alles nichts und nach 90 Minuten hieß es: Unentschieden.

Wie es so schön heißt: Es hat nicht sollen sein.

3 Punkte wären für dieses Spiel schön und wichtig gewesen, jedoch gibt es auch solche Spiele, in denen man sich mit einem Unentschieden zufrieden geben muss.

Der nächste Gegner wartet und schon und mit ihm auch die nächste Chance auf 3 Punkte. Bis dahin heißt es wie immer:

Einmal Hertha immer Hertha.

Text: Kai Beckmann

12.11.2017, FC Hertha Bonn – SV Beuel 06 V

Ergebnis: 4:2

Wie auch in der Vorwoche musste unsere 1. Mannschaft wieder auf Verstärkung aus der A-Jugend setzten. Bereits letzte Woche konnten sie zeigen, dass sie mit den (alten) Herren mithalten können und wollten an diese Leistung anknüpfen. Dieses Mal kam mit der 5. Mannschaft von Beuel ein weiterer unberechenbarer Gegner. Jedoch hatte die Hertha den Heimvorteil auf ihrer Seite und war heiß, die nächsten 3 Punkte zu holen.

1. Halbzeit:

Unsere Herthaner legten gleich nach Anpfiff richtig los. Nach einem Zuckerpässchen von unserem A-Jugendlichen Jun-Young “Bull” Lee auf “Mr. Fallrückzieher” Sven Kleinecke schaffte es dieser leider nicht, den Ball vor dem gegnerischen Torwart unter Kontrolle zu bringen. Vor 10 Jahren hätte unser Sechser diesen Ball mit Leichtigkeit verwandelt, jedoch merkt man bei ihm, so wie bei vielen anderen, den nagenden Zahn der Zeit.

In der 8. Minute war es dann aber unser “belgischer Panzer” Björn Schroyen, der mit einem guten Schuss aufs gegnerische Tor sich endlich für seine starke Leistung diese Saison hätte belohnen können. Jedoch gab es in der gegnerischen Mannschaft einen Feldspieler, der mit seinen Händen besser halten konnte als der eigene Torwart. Da es immer noch nicht erlaubt ist, für seinen Torwart einen Ball mit den Händen zu halten, entschied der Schiedsrichter vollkommen berechtig auf Elfmeter. Dieser wurde durch Sven Kleinecke geschossen, welcher mit seiner jahrelangen Erfahrung den Ball sicher versenkte. Nach diesem frühen Führungstreffer konnte die Hertha mit Hilfe der A-Jugend immer wieder Akzente nach vorne setzen. Vor allem über die linke Seite mit Janos Fletschinger kamen viele gute Bälle. Jedoch konnten diese leider nicht in ein weiteres Tor umgewandelt werden. Die Abwehr stand währenddessen wie gewohnt sicher hinten drin und verhinderte jegliche Torchancen für Beuel. Alle Bälle, die sich doch noch in Richtung Tor verirrten, wurden souverän von unserem Torwart Julius Risse gehalten.

Nach einem ansehnlichen Start stellten beide Mannschaften im Laufe der Halbzeit das Fußballspielen ein und fingen an, sich gegenseitig mit hohen Bällen zu beschießen. Einer dieser Bälle führte in der 40. Minute dann zum 1:1. Nach einem Freistoß in der Spielhälfte der Hertha kam ein gegnerischer Spieler an den Ball und haute die Pille aus 30 Metern postwendend zurück ins Tor.

Trotz dieses Treffers kam kein neuer Schwung in das Spiel und die Halbzeit ging ohne weitere nennenswerte Aktionen dem Ende entgegen. In der 45. Minute schaffte es nur noch der gegnerische Spieler, welcher bereits wegen Handspiels einen Elfer verschuldet hatte, eine gelbe Karte zu bekommen. Wieder war es ein Handspiel, was zur Karte führte. Die Redaktion vermutet, dass sich Beuel Verstärkung aus einem Volleyballverein geholt hat. Zumindest war seine Technik für einen Schmetterball schön mit anzusehen. Der resultierende Freistoß konnte leider nicht verwandelt werden und die erste Halbzeit ging mit einem Unentschieden zu Ende.

2. Halbzeit:

Direkt zum Beginn der zweiten Halbzeit wechselte Dirk “De Träääiner” Schillings Wubshet “Pixi” Mekere für unseren “iranischen Bomber der Herzen” Hamid Setayeshi ein. Keine 2 Minuten später schaffte es unsere zweite koreanische Kampfmaschine Chan-Young “Dozer” Lee, die Hertha zum 2:1 zu schießen. Die Hertha war jetzt wieder aggressiver und fing früh an, den Gegner zu stören. Die Beueler versuchten ihr Bestes dagegenzuhalten, fanden aber nicht mehr richtig ins Spiel rein. In der 63. Minute kam für Janos Fletschinger, welcher wieder ein starkes Spiel hingelegt hat, Kai “Fluffi” Beckmann. Die Hertha machte weiterhin Druck und Beuel fing an zu mauern. Diese Mauer wurde jedoch einfach durch unser koreanisches Sturmduo “Bull” und “Dozer”, in Form von 2 Toren für Chan-Young Lee, niedergewalzt. Auch nachdem es 4:1 für unsere Herthaner stand, wollte man mehr. Man stand weiterhin hoch und versuchte den Gegner so früh wie möglich zu stören. Es gab noch einige gute Angriffe, jedoch fiel kein weiteres Tor für die Hertha. In der 90. Minute war es dann Beuel, die noch ein Tor schossen. Nach einem schnellen Konter machten sie das 4:2 gegen leicht überrumpelte Herthaner und hinterließen somit bei den Gastgebern einen leicht bitteren Nachgeschmack am Ende des Spiels.

Wieder wurden 3 Punkte zu Hause geholt. Die A-Jugendlichen haben sich schnell in die Mannschaft eingefügt und sind eine echte Verstärkung gewesen. Sowas gibt Hoffnung für die Zukunft unserer Ersten. Denn sind wir mal ehrlich: Wir werden alle nicht jünger.

Einmal Hertha, immer Hertha.

Text: Kai Beckmann

05.11.2017, TuS Germania Hersel III – FC Hertha Bonn

Ergebnis: 4:2

11. Spieltag, 10. Spiel für die Hertha aus Bonn. Der Gegner hieß Germania Hersel III und war mit 2 Punkten weniger der direkte Verfolger. Im Klartext für uns hieß es, wir müssen uns den H…. aufreißen und uns von den Verfolgern absetzen. Im Fachkreisen nannte man dieses Spiel ein „6-Punkte-Spiel“. Das Wetter ließ zu wünschen übrig und sorgte auch im Spielverlauf für schlechte Bedingungen. Doch die Herthaner waren heiß, wieder eine Erfolgsserie zu starten. Verletzungsbedingt wurden wir noch durch einige A-Jugend Spieler unterstützt, denen ich hier auch ein großes Dankeschön aussprechen möchte, dass sie an ihrem freien Tag die Zeit opferten, um uns alten Säcken auszuhelfen.

1. Halbzeit:

Die 1.  Halbzeit begann sehr stürmisch, der Platz war nass durch den Regen und somit auch sehr ungewohnt für uns zu bespielen. Fast jeder Pass kam nicht an, da der Ball einfach zu viel Fahrt aufnahm. Hersel spielte das natürlich in die Karten, da sie den Platz bestens kannten und durch gutes Passspiel immer wieder gefährlich nah ans Tor rankamen konnten. Die Hertha stand aber im entscheidenden Moment gut und konnte die Chancen vereiteln. Nach einiger Zeit kamen auch wir besser ins Spiel und konnten uns einige Chance erspielen. In der 30.  Minute hatte unser „Mister Fallrückzieher“ seinen großen Auftritt durch eine perfekte Flanke von Ali „Die kurze Zündschnur“ Didehvar: Sven Kleinecke lief sich frei und köpfte den Ball mit einer riesen Wucht aufs Tor, sodass der Torwart nur noch hinterher gucken konnte. Leider hatte der Schiri Abseits gepfiffen, aber die Hertha hatte schon mal ein erstes Zeichen gesetzt. Hersel war jetzt nervös und wechselte bereits zum zweiten Mal. Man merkte, wie wichtig dieses Spiel für jede Mannschafft war. In der 35. Minute gab es leider einen kleinen Konflikt zwischen Christopher „Der Kugelblitz“ Holzem und dem Schiri, den Chris leider mit Gelb-Rot verlor. Nun hieß es für die Hertha kämpfen. Wir warfen uns in jeden Ball. Leider geschah dies einmal zu energisch und es gab Elfmeter für Hersel in der 40. Minute wegen vermeintlichen Handspiels. Kann man pfeifen, muss man aber nicht. Hersel verschoss erst und verwandelte im Nachschuss den Elfmeter. Wir haben uns nicht unterkriegen lassen und weiterhin über die Flügel Chancen herausgespielt. Trotz eines Manns weniger haben wir teilweise gut nach vorne gespielt. Kurz vor der Halbzeit gelang es Hersel dann doch nochmal durchzubrechen und verwandelte das 2:0. In der Halbzeit war jeder sichtlich geschafft von den Verhältnissen und der Unterzahl. Trotzdem haben wir die Köpfe nicht hängen gelassen und wollten weiterkämpfen. Hier war noch nichts entschieden.

2. Halbzeit:

Wir hatten Anstoß und wollten uns schnell nach vorne kombinieren, um den Anschluss zu erzielen. Doch durch einen Fehlpass aus unseren Reihen verloren wir den Ball an den Gegner. Dieser bedankte sich, legte einen kurzen Sprint hin und schoss dann aus 25 Metern das Tor seines Lebens. Jetzt war die Moral gefragt bei der Hertha: Entweder weiterkämpfen oder abschlachten lassen. Die Entscheidung war klar: Wir kämpfen weiter!!! Hersel drehte jetzt richtig auf und setzte unsere Abwehr unter Druck. Immer wieder kamen sie durch die Mitte mit ihren schnellen Stürmern, sodass Björn „Der Belgische Panzer“ öfter mal zur Brechstange greifen musste. Die Folge waren viele Freistöße für Hersel. Das Spiel wurde von Minute zu Minute unruhiger. Auch von Außen merkte man das. In der 60 Minute fiel dann das 4:0 für Hersel und das Spiel schien entschieden zu sein. Der Trainer reagierte und stellte auf eine 3er-Kette um. Es gibt viele Mannschafften, die jetzt den Kopf hängen lassen würden. Wir nicht. Trotz Unterzahl kamen wir jetzt besser ins Spiel. Auch durch die Einwechslung der A-Jugend Spieler hatten wir jetzt mehr Zug zum Tor. In der 75. Minute konnte sich unser Abwehrchef Reiner „Mister Gewichtsweste“ Becker mit einem schönen und verdienten Tor zum 4:1 belohnen. Immer wieder kamen wir gefährlich nah ans Tor von Hersel, doch der Schiri pfiff immer wieder Abseits. In der 90. Minute gab es dann einen Elfmeter für uns nach einem Foul von Hersel. Diesen verwandelte Ali stark zum 4:2. Hersel kam daraufhin nicht mehr richtig ins Spiel rein. Die Hertha drehte nochmal richtig auf und begann endlich ordentlich Fußball zu spielen, so wie man es die Spiele vorher gewohnt war. Doch leider 90 Minuten zu spät, sodass der Schiri in der 93. Minute abgepfiffen hat.

Mit 11 Mann hätten wir eine gute Chance gehabt, dieses Spiel zu gewinnen. Was wir aber gezeigt haben ist, dass wir trotz des 4:0 Rückstandes nicht aufgeben und weiterkämpfen. Das macht uns stark als Einheit.

In diesem Sinne: Einmal Hertha, immer Hertha.

Text: Björn Schroyen

29.10.2017, FC Hertha Bonn – 1. FC Hardtberg IV

Ergebnis: 4:1

Diesen Sonntag erwartete unsere erste Mannschaft die Spieler von 1.FC Hardtberg auf heimischen Boden. Aufgrund des starken Windes mussten einige der Spieler ihre Gewichtswesten anziehen, um nicht vom Platz gefegt zu werden. Andere hatten dies nicht nötig, da sie mit ihrem von Gott (und Bier) geformten Körpern den Naturgewalten die Stirn boten.

1. Halbzeit:

Stürmisch wie das Wetter begann auch die erste Halbzeit des Spiels. Keine 2 Minuten nach Anpfiff schaffte es Christopher “Der Kugelblitz” Holzem, den Ball nach einem schönen Solo ins gegnerische Tor zu befördern. Nach dem frühen Führungstreffer machte unsere Erste weiterhin Druck und drängte den Gegner tief in seine eigene Hälfte. Bereits in der 6. Minute traf unsere “Kurze Zündschnur” Ali Didehvar nach einer Hereingabe von Christopher Holzem zum 2:0 für die Hertha. Hardtberg machte aufgrund der aggressiven Spielweise unserer Mannschaft einen leicht überrumpelten Eindruck und schaffte es nicht, in das Spiel hineinzufinden. Keine Viertelstunde später war es wieder Christopher Holzem, der mit einem traumhaft geschossenem Freistoß die Führung der Hertha auf 3:0 erweiterte. Trotz der frühen Tore gab Hardtberg nicht nach und versuchte, so gut wie möglich gegenzuhalten. Dies gelang ihnen teilweise auch mit langen Bällen auf ihre schnellen und technisch starken Offensivleute, die der Abwehr unter Björn Schroyen und Andi Starost das Leben schwerer machte, als ihnen lieb war. Jedoch war es wieder unser “Kugelblitz”, der wie Lionel Messi durch dir gegnerischen Reihen tanzte und den Ball zum 4:0 in der 31. Minute im Tor versenkte. In der 44. Minute musste, aufgrund eines Fehlers von Kai “Fluffi” Beckmann, unser “belgische Panzer” Björn Schroyen eingreifen. Leider ist ihm der Gegner unter die Ketten gekommen, was in einem Freistoß für Hardtberg endete. Ausgerechnet ein ehemaliger Herthaner verwandelte den Freistoß zum 4:1 vor der Halbzeitpause.

2. Halbzeit:

Nach der Halbzeitpause merkte man deutlich, dass das aggressive Spiel der ersten Halbzeit seinen Tribut zollte. Hardtberg nutze die freien Räume, so gut es ging, und baute langsam aber sicher immer mehr Druck auf. Als Antwort darauf wechselte Dirk “De Träääiner” Schillings  zunächst den Mittelfeldspieler Fabian “Der Kreisläufer” Funke gegen Reiner “Mr. Gewichtsweste” Becker, welcher nach einer längeren Pause wieder heiß war, auf dem Feld zu stehen. Tatsächlich brachte dieser Wechsel wieder etwas mehr Feuer ins Mittelfeld und führte sogar dazu, dass Reiner Becker plötzlich alleine vor dem gegnerischen Torwart stand. Er holte zu einem Gewaltschuss aus und prügelte den Ball fast bis auf den Venusberg. Auf die verwunderten Blicke der Spieler und Zuschauer entgegnete er nur, dass es an einer Unebenheit des Platzes gelegen hat. Leider konnte man diese zu einem späteren Zeitpunkt nicht mehr ausfindig machen. In der 78. Minute kam ein weiterer Spieler rein, welcher eine kleine Pause hinter sich hatte. Francisco “Der spanische Italiener” Puentas kam für Hamid “Den iranischen Bomber der Herzen” Satayeshi, welcher ein starkes Spiel hingelegt hatte. Auch dieser Wechsel führte zu frischem Wind in der Offensive, jedoch zu keinen weiteren Torchancen. Nach 90. Minuten beendete der Unparteiische das Spiel und die Hertha gewann mit 4:1 gegen gute Hardtberger.

Nach der Niederlage letzte Woche war dieses Spiel ein wichtiges Zeichen der Mannschaft. Wir sind weiterhin am Tabellenführer dran und haben gezeigt, dass auch kleine Rückschläge uns nicht aufhalten können. Nächste Woche kommt mit Hersel 3 ein weiterer starker Gegner, den es zu bezwingen gilt. Bis dahin heißt es wie immer:

Einmal Hertha, immer Hertha.

Text: Kai Beckmann

22.10.2017, SSV Heimerzheim 1925 e.V. – FC Hertha Bonn

Ergebnis: 3:1

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Am Sonntag ging es für unsere 1. Mannschaft zum Tabellenführer SSV Heimerzheim 1925 e.V. Die beste Abwehr der Liga, mit 6 Gegentoren in 7 Spielen, gegen den besten Sturm mit 63 Toren in 7 Spielen. Heimerzheim hat sich klar als Ziel gesetzt, in den nächsten Jahren bis zur Kreisliga A durchzumarschieren. Sollte man diese Mannschaft schlagen, wäre dies ein riesen Erfolg für unsere Herthaner. In der Kabine war die Stimmung merklich ruhiger als an anderen Tagen. Die Spieler wirkten großteils in sich gekehrt und hoch konzentriert. Alle waren sich einig: jeder wird 110% geben und die 3 Punkte mit nach Hause nehmen. Egal, wie viele Tore die machen sollten, wir machen einfach 1 mehr.

 1. Halbzeit:

Im Gegensatz zu anderen Spielen stand die Hertha dieses Mal recht tief und machte hinten die Räume eng. Egal, wie Heimerzheim auch versuchte, durchzukommen, es war mindestens ein Spieler direkt zur Stelle und machte ihnen das Leben schwer. Ob es auf den Außenpositionen die Zwillinge Lukas und Tobi Schäfer oder unsere Innenverteidiger Björn Schroyen und Andreas Starost waren. Es wurde jeder Zweikampf gewonnen und alle Angriffe erfolgreich verteidigt. Unsere Abwehr wurde dabei tatkräftig durch unser Mittelfeld unterstützt und brachte somit die Heimerzheimer zum Verzweifeln.

An dieser Stelle möchte der Autor einmal einen ganz besonderen Spieler hervorheben. Fabian “Der Kreisläufer” Funke, der eigentlich Handball spielt, jedoch sich für diese Saison bei uns angemeldet hat und seit dem immer Mal wieder aushilft, stand in der Startelf. Als Sechser sorgte er zusammen mit Marco ” Marc  Forster” Reinert für ordentlich Furore im Mittelfeld. Es wurde jedoch nicht nur von der Hertha stark  verteidigt. Immer wieder konnten schnelle Konter gespielt werden, wo unser “Kugelblitz” Christoph Holzem a.k.a. “Brother Wood” gefährlich nah vors gegnerische Tor kam.

In der 42. Minute passierte dann das Unerwartete: nach einem Ballverlust der Hertha am gegnerischen 16er setzte unser Rechts-Außen Kai “Fluffi” Beckmann dem ballführenden Verteidiger nach. Der Verteidiger  unterschätzte die Schnelligkeit und Zweikampfstärke unseres Spielers und verlor den Ball im gegnerischen 16er wo bereits Ali “Die kurze Zündschnur” Didehvar lauerte und nach einer Vorlage von “Fluffi” das Ding abgeklärt ins Netz verfrachtete.

Halbzeitstand 1:0 für die Hertha.

 2. Halbzeit:

Nach einer Halbzeitansprache des gegnerischen Trainers konnte die gesamte Heimerzheimer Mannschaft unter den Kabinentüren herlaufen und war fest entschlossen, das Spiel noch zu drehen.

Unsere Mannschaft jedoch machte den Eindruck, dass sie bereits gewonnen hatten und jetzt nur noch bestimmen mussten, wie hoch der Sieg wird. Man stand nicht mehr so tief und fing an, die Gegner früher zu attackieren. Die entstandenen Räume wurden hier eiskalt ausgenutzt und bereits in der 49. Minute erzielte Heimerzheim den Ausgleich. Auch nach diesem vermeidlichen Weckruf war die Hertha weiterhin sehr offensiv und kassierte somit nach 6 weiteren Minuten das 1:2.

Erst ab diesen Zeitpunkt fingen unsere Spieler wieder an das zu tun, was wir am besten können: konsequent verteidigen und auf Konter spielen. In der 85. Minute wurde es noch einmal spannend. Nach einer Ecke von Ali prallte der Ball, nach einen Versuch des Gegners den Ball zu klären, am Pfosten ab und flog in Richtung des Elferpunktes, wo bereits unser “belgischer Panzer” Björn Schroyen lauerte. Mit einem wuchtigen Flugkopfball beförderte er den Ball in Richtung Tor, wo jedoch 3 gegnerische Spieler und der Towart sich in den Ball warfen und diesen abblockten. Den Abpraller konnte unser Verteidiger Lukas “Der Zwilling mit den blauen Schuhen” Schäfer leider nicht mehr in eine Torchance umwandeln und der Ball wurde geklärt. Aus dieser Situation heraus schaffte es Heimerzheim, einen Konter einzuleiten und ihren Vorsprung auf 3:1 auszubauen. Nach gut 93 Minuten pfiff der Schiri das Spiel ab und unsere Erste musste sich geschlagen geben.

Trotz des bitteren Nachgeschmacks durch die Niederlage können alle Spieler stolz auf sich sein. Wir haben es geschafft, eine absolute Ausnahmemannschaft zum Verzweifeln zu bringen und ihren Respekt zu erkämpfen. Eine schöne Geste konnte man am Ende des Spiels noch miterleben, als die Heimerzheimer zu unseren Spielern gingen und den Leuten ihren Respekt bekundeten. An solchen Gesten darf man sich gerne ein Beispiel nehmen. Den Kampf um Tabellenplatz 1 hat die Hertha leider verloren, jedoch ist die Saison noch recht früh und es gibt ja noch ein Rückspiel. Bis dahin heißt es weiterhin von Spiel zu Spiel zu gehen und diese 110% weiter abzurufen. Der Autor begibt sich nun in seine Eistonne, damit er für das nächste Spiel wieder fit ist.

Einmal Hertha, immer Hertha.

Text: Kai Beckmann

01.10.2017, FC Hertha Bonn – Cosmos Bonn
Ergebnis: 2:1

Nach den ersten 5 Spielen kann man immer noch keine klare Aussagen über die Gruppe und den Platz unseren ersten Mannschaft machen. An guten Tagen unserer Ersten konnten wir starke Gegner wie Uni Bonn mit 2:0 schlagen. An schlechten Tagen waren vermeintlich schwache Gegner wie Pech eine wahre Zitterpartie, die knapp zugunsten der Hertha ausgingen. Auch bei anderen Mannschaften innerhalb der Gruppe ist es öfters zu solch starken Schwankungen gekommen. Für unsere Erste heißt das im Klartext: Jedes Spiel muss wie das Erste angegangen werden.
Aufgrund von mehreren Verletzungen und anderer Ausfälle musste Dirk “De Träääiner” Schillings mehrere Änderungen in der Aufstellung vornehmen. Besonders glücklich waren die Spieler über die Hilfe von unserem A-Jugend Torwart Luiz “Die Nase” Jacques, der sich bereit erklärte, sich für 90 Minuten ins Tor zu stellen.

1. Halbzeit:
Die Hertha startete mit einem fußballerischen Feuerwerk, das sich sehen lassen konnte. Trotz des Ascheplatzes kombinierten die Spieler den Ball sicher in den eigenen Reihen und ließen das Team von Cosmos Bonn nur hinterherlaufen. Nach bereits 4 Minuten klingelte es bereits im Kasten von Cosmos und die Hertha ging 1:0 in Führung. Eingeleitet wurde das Tor durch den Innenverteidiger Kai “Fluffi” Beckmann. Dieser konnte, dank seines guten Auges und überragenden Spielverständnisses, einen Pass des Gegners voraussehen und somit einen schnellen Konter einleiten. Der Ball landete schließlich bei Christopher “Kugelblitz” Holzem, welcher den Ball mit einem Traumschuss im den Winkel schlenzte. Hertha bestimmte weiterhin das Spiel und Cosmos hatte nur die Möglichkeit mit langen Bällen einen glücklichen Konter zu erzielen. In der 14. Minute kam es jedoch ganz unerwartet zu einem Ausgleichstreffer. Der gegnerische Spieler zirkelte den Ball an der Mauer vorbei und versenkte die Nuss im Netz. Die Antwort von Seiten der Hertha ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Normalerweise sind Kugelblitze eine seltene Leuchterscheinung, jedoch durften wir sie diesen Sonntag gleich zweimal miterleben. Nach einer Hereingabe durch unseren linken Flügelspieler Ali “Der mit der kurzen Zündschnur” Didehvar konnte “Der Kugelblitz” ein zweites Mal zuschlagen. Eine starke Antwort der Mannschaft. Hiernach war man zwar weiterhin die stärkere Mannschaft, jedoch passte man sich mehr und mehr dem Gegner an und das Spiel verfiel immer mehr zu einem Spiel der langen Bälle.
Aufgrund dieser Einfallslosigkeit beider Mannschaften war das Halbzeitergebnis 2:1.

2. Halbzeit:
In der 2. Halbzeit schaffte es keine der beiden Mannschaften das Spielniveau wieder anzuheben. Das einzig Hohe waren die Bälle, die von einem zum anderen 16er geschlagen wurden. Hier muss man noch einmal unseren Torwart loben, der im Laufe des Spiels seine anfängliche Nervosität besiegen konnte und eine solide Partie hinlegte. Der Rest der Herthaner machte zumindest das, was sie am besten können: Als Mannschaft auf dem Platz stehen und so lange um jeden Ball kämpfen, bis der Schiri abpfeift. Moralisch konnte man den Spielern wirklich keinen Vorwurf machen. Cosmos hatte über 90 Minuten keine richtigen Torchancen. Wie so häufig mangelte es jedoch an der Sicherheit im Spielaufbau sowie dem Abschluss. Auch durch die Einwechslung unseres Soldaten Marcel “Junior” Schillings, welcher noch einmal für neuen Wind in der Offensive sorgte, konnten keine nennenswerten Chancen ausgespielt werden. An dieser Stelle möchten wir uns auch bei ihm sowie unseren “iranischen Bomber der Herzen” Hamidreza Setayeshi bedanken, die extra für das Spiel nachgekommen sind, um in der 2. Halbzeit auszuhelfen.
Nach gut 90 Minuten hieß es auch an diesem Sonntag: 3 Punkte für die Hertha.

Würde man es schaffen die ersten 10 Minuten dieses Spiels über 90 Minuten durchzuziehen, wären Zitterpartien kein Thema mehr. Die Mannschaft wächst und hat, im Vergleich zu letzter Saison, vor allem als Team große Fortschritte gemacht. Jetzt heißt es nur noch, sich fußballerisch weiterzuentwickeln. Das schafft man jedoch nur mit einem konstanten Kader mit motivierten Spielern.

Von daher heißt es wie jede Woche:

Einmal Hertha, immer Hertha.

Text:Kai Beckmann

 

24.09.2017, TV Rheindorf II – FC Hertha Bonn

Ergebnis 0:1

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5. Spieltag für die erste Mannschaft der Hertha Bonn. Schönes Wetter, ein voller Kader und gute Laune. So sollte jeder Sonntag in der Kreisliga sein. Für die Hertha waren als Ziel ganz klar die 3 Punkte gesetzt. Wenn man die Leistung von letzter Woche abruft, sollte Rheindorf auf jeden Fall zu schlagen sein.

Nun ja, wenn das Wörtchen “wenn” nicht wär….

1. Halbzeit:

Was im letzten Spiel so gut geklappt hatte: aggressives Zweikampfverhalten, schnelles Passspiel in die Tiefe, die Schnelligkeit der Außenspieler nutzen. Das alles vermisste man schmerzhaft. Man passte sich spielerisch dem Gegner an, zeigte jedoch nicht so viel Einsatz wie dieser. Daraus resultierte ein wahlloses Mittelfeldgeplänkel, wo lange Bälle die scheinbar einzige Möglichkeit waren, den Ball nach vorne zu bringen.

Eine der, um es mit den Worten unseres “Iranischen Bombers der Herzen” Hamid zu sagen, kuriosesten Einleitung zum Konter schaffte unser 6er Marco “Marc Forster” Reinert. Statt einen langen Ball mit dem Kopf zu klären, hob er wie eine Ballerina des russischen Staatsballets sein Bein und spielte unserem Flügelflitzer Lukas “Der Zwilling mit den blauen Schuhen” Schäfer den Ball in den Fuß. Leider konnte die daraus entstandene Chance nicht zum Tor umgewandelt werden, jedoch gab es teilweise Standing Ovations für diese Darbietung.

Alle weiteren Chancen entstanden auf beiden Seiten nur durch Standardsituationen und führten auf keiner Seite zu einem Tor. Nach 45 Minuten ist der Stand zur Halbzeit 0:0.

2. Halbzeit:

Nach einer Standpauke in der Halbzeitpause schienen einige endlich auf dem Platz angekommen zu sein. Man fing an, dem Gegner früher auf den Schlappen zu stehen und die langen Bälle flachten immer weiter ab. Dadurch verschob sich das Spielgeschehen immer weiter in die gegnerische Hälfte.

Die Hertha schaffte es immer häufiger, durch unseren Mittelfeldmotor Sven “Mr. Fallrückzieher” Kleinecke gute Chance herausspielen. Eine gute Chance von Wubschet “Pixi” Mekere in der 65. Minute konnte leider nicht umgesetzt werden, da er sich für kurze Zeit im Sport irrte und versuchte, vom 16er aus ein Field Goal zu schießen.

Zu allem Unglück wurden nur ein paar Minuten später seine schwarzen Liebesperlen arg in Mitleidenschaft gezogen, als er mit ihnen eine Flanke des gegnerischen Spielers blockte. Mit schmerzverzerrtem Gesicht und erhöhter Stimmlage musste er am Spielfeldrand mit kaltem Wasser behandelt werden und konnte daraufhin weiterspielen.

Kurz danach war es endlich soweit. Nachdem ein herrenloser Ball durch den 16-Meterraum kullerte, nahm unser Rechtsaußen Ali “Die kurze Zündschnur” Didehvar die Gelegenheit war und brachte die Hertha 1:0 in Führung.

Das Spiel verfiel daraufhin wieder in das Mittelfeldgeplänkel von der ersten Halbzeit zurück und endete nach 98 langen Minuten mit 1:0 für die Hertha.

Es war kein schöner Fußball, der gespielt wurde, jedoch ist das Einzige, was am Ende zählt, das Ergebnis. Unser Ziel, die 3 Punkte zu holen, wurde erreicht und das hauptsächlich weil wir für- und miteinander gekämpft haben.

Einmal Hertha, immer Hertha.

Text: Kai Beckmann

17.09.2017, FC Hertha Bonn – ASG Uni Bonn IV

Ergebnis: 2:0

Die 4. Mannschaft von Uni Bonn. Nach 3 Spielen 3. Platz mit einem Torverhältnis von 15:4. Das waren die Zahlen, die unsere Herthaner vor Augen hatten. Man könnte meinen der Ein oder Andere könnte bei solchen Zahlen weiche Knie bekommen, jedoch ließ es sich kein Spieler in der Kabine anmerken. Im Gegenteil: Durch die Bank weg war jeder einzelne Spieler hochkonzentriert und entschlossen, die ersten 3 Punkte auf heimischen Boden zu holen. Dirk “De Träääiner” Schillings verkündete die Startaufstellung und fand die richtigen Worte, um alle noch einmal heiß zu machen.

Auch der Regenschauer während des Aufwärmens vermochte niemanden abkühlen.

1. Halbzeit:

Bereits in der 3. Minute kombinierte sich die Hertha nach vorne und erspielte sich die erste große Chance durch einen Schuss von Wubshet “Pixi” Mekere, welcher jedoch auf den Torwart kam und somit von diesem gehalten werden konnte. Die Hertha machte wie gewohnt Druck und erzwang somit immer wieder Fehler auf Seiten von Uni Bonn. Der Regenschauer während des Aufwärmens hatte mittlerweile monsumartige Züge angenommen. Der Ascheplatz der Hertha verwandelte sich in eine Schlammgrube und machte vor allem den Spielern der Uni Bonn das Leben schwer.

Unsere 1. Mannschaft wurde hingegen immer stärker. Gefährliche Aktionen entstanden in den ersten 20 Minuten hauptsächlich durch Standards. Jedoch konnten sowohl unser Keeper Julius Risse, als auch der Torwart der Uni Bonn einen frühen Führungstreffer verhindern. Man durfte keinen Moment blinzeln, als in der 25. Minute unser linker Verteidiger Lukas “Der Zwilling mit den blauen Schuhen” Schäfer einen Wahnsinns-Sprint hinlegte, bei dem seine Gegenspieler nur noch hinterhersehen konnten. Wie einen Faden durch ein Nadelöhr steckte er den Ball durch die gegnerische Verteidigung und bediente unseren Gerald Asamoah der Hertha Bonn “Pixi”, welcher den Ball abgeklärt in die rechte Ecke des gegnerischen Tores platzierte.

Der andauernde Regen machte währenddessen den Platz immer schwerer bespielbar und der Fußball wich einer Mischung aus Wasserballett und Schlammcatchen. Fast pünktlich zur Halbzeitpause klärte der Himmel auf und die Sonne kam raus.

2. Halbzeit

Auch die 2. Halbzeit war die Hertha von Anfang an wach und machte Druck. Unser Stürmer Franzisco “Der spanische Italiener” Puentas hatte mit gleich 2 Möglichkeiten die Chance, die Führung der Hertha weiter auszubauen. Es war ihm jedoch nicht vergönnt, seine harte Arbeit mit einem Tor zu belohnen. Durch den nun mittlerweile anhaltenden Sonnenschein konnte der Platz langsam trocknen, was sich merklich in der Spielstärke von Uni Bonn widerspiegelte. Die gegnerische Mannschaft kam immer mehr ins Spiel rein und forderte die Hertha Verteidigung immer mehr auf, Leistung zu zeigen. Jedoch hatte man im Vorfeld zum Spiel bereits angekündigt, dass in der Defensive der Beton angerührt wird. Mit der Lufthoheit und Zweikampfstärke durch unsere Innenverteidiger Andi “Das Kopfballungeheuer” Starost und Björn “Der belgische Panzer” Schroyen, sowie dem pfeilschnellen Außenverteidigerpaar Lukas und Tobi Schäfer wurden so gut wie keine Schüsse aufs Tor zugelassen. Hierzu muss man auch unsere zwei Sechser Marco “Marc Forster” und Sven “Mr. Fallrückzieher” Kleinecke besonders hervorheben, die beide ein Bombenspiel hinlegten und einen Großteil der gegnerischen Angriffe im Keim erstickten.

In der 76. Minute legte unser Verteidiger Lukas den Sprint seines Lebens hin, dribbelte sich an allen Gegenspielern vorbei und spielte den Ball, am Torwart vorbei, in den gegnerischen 16er. Die Hereingabe war so präzise, dass der Ball ohne Einwirkung eines anderen Spielers ins Tor rollte. 2:0 für die Hertha.

Ab diesem Punkt wurde das Spiel körperbetonter. Uni Bonn warf noch einmal alles nach vorn, prallte jedoch an dem massiven Abwehrbollwerk der Hertha ab, welches locker die chinesische Mauer als eines der 7 Weltwunder ablösen könnte.

Der “belgische Panzer” rollte alles nieder, was unter seine Ketten kam und ließ keinen den gegnerischen Spieler in den Sechzehnmeterraum der Hertha.

Nach 90 Minuten hieß das Endergebnis 2:0 für die Hertha.

Dieser Sieg war für die Hertha sehr wichtig. Man ist als Einheit aufgetreten und hat sich von Zahlen und Statistiken nicht beeinflussen lassen. Es war ein verdienter Sieg und gibt Aufwind für die kommenden Spiele. Eins ist klar: Wenn wir weiter als Einheit auftreten, gibt es keine Mannschaft, vor der wir uns verstecken müssen.

Einmal Hertha, immer Hertha.

Text: Kai Beckmann

10.09.2017, SV Lannesdorf 07 e. II. – FC Hertha Bonn

Ergebnis: 2:2

Nach der bitteren Niederlage letzte Woche musste die erste Mannschaft der Hertha Bonn zeigen, dass man nicht nur gemeinsam gewinnen konnte, sondern auch nach einer Niederlage nicht die Köpfe hängen lässt.

1. Halbzeit

Wie auch in den ersten beiden Spielen war die Hertha bemüht den Gegner früh in seinem Aufbauspiel zu stören. Lannesdorf versuchte immer wieder über ihren Captain und die unmenschlich schnelle Nummer 12 in den Strafraum vorzudringen. Zum Leidwesen unseres Außenverteidigers Kai “Fluffi” Beckmann hatte dieser die undankbare Aufgabe, genau diesen Flash-Gordon-Verschnitt zu decken. Mit ein bisschen Glück konnten die Lannesdorfer kein Tor aus ihren rausgespielten Situationen erzielen.

In der 35. Minute tauschten unsere Flügelflitzer Christopher “Kugelblitz” Holzem und Ali “Die kurze Zündschnur” Didehvar die Seiten und gaben damit die Bühne für die Hertha-Gala frei. In der 34. Minute kombinierte sich unsere “Kurze Zündschnur” und Wubshet “Pixi” Mekere durch die gegnerischen Reihen und spielte einen Präzisionspass in den Fünfmeterraum, sodass unser Stürmer Franzisco “Der spanische Italiener” Puentas nur noch den Fuß hinhalten musste, um den Ball zu versenken.

Keine 4 Minuten später kam unser “Kugelblitz” über die andere Seite. Nachdem er den gegnerischen Verteidiger regelrecht austanzte, knallte er die Murmel aufs Tor. Nur durch starke Reaktionen des Torhüters konnte der Ball im letzten Moment abgefälscht werden. Jedoch waren sowohl unser “spanische Italiener”, als auch Andi “Das Kopfballungeheuer” Starost zur Stelle und lieferten sich ein Kopfballduell, wer das Ding denn jetzt reinmacht. Das Herthaner “Kopfballungeheuer” gönnte anscheinend seinem Kameraden das Tor, was dem “spanischen Italiener” sein Doppelpack sicherte. Nach diesen furiosen 10 Minuten schaltete die Hertha merkbar einen Gang zurück. Auch Lannesdorf war merkbar verunsichert durch eine solche Machtdemonstration, was zu keinen weiteren nennenswerten Aktionen in der ersten Halbzeit führte.

2. Halbzeit

Berauscht von der ersten Hälfte gingen unsere Herthaner wieder auf den Platz. Manche waren so berauscht, sodass sie vergaßen, dass es bei jedem Spiel 2 Halbzeiten gibt. Nichts war mehr übrig von dem fußballerischen Feuerwerk, welches man abgefeuert hatte. Im Laufe der 2. Halbzeit wurde Lannesdorf immer stärker, was in einem Elfmeter in der 66. Minute für sie gipfelte. Die Nummer 4 verwandelte das Ding sicher und nun war es die Hertha, die verunsichert war. Wie in den Spielen zuvor zollte das aggressive Spiel aus der ersten Halbzeit seinen Tribut. Unsere Herthaner kämpften tapfer, so gut sie konnten, um das Ergebnis zu halten. Unser Torwart Julius “Die Katze mit den bunten Haaren” musste sogar nach einem Zweikampf behandelt werden, da er einen Tritt gegen seine Nase bekommen hatte. Jedoch war es in der 84. Minute soweit, dass Lannesdorf den Ausgleich erzielen konnte. Man könnte meinen, dass unsere Jungs danach die Köpfe hängen lassen würden, jedoch war genau das Gegenteil der Fall. Es wurden alle (Fett-)Reserven zusammengenommen und man versuchte alles, um doch noch mit 3 Punkten nach Hause zu gehen. Fast hätten sie es auch geschafft. Nach einem wunderbaren Freistoß von Ali Didehvar wurde unser “Kopfballungeheuer” im 16er von gleich 3 Verteidigern in die Mangel genommen, sodass er nicht mehr zum Kopfball kam. Hätten sie dies nicht getan, wäre dies noch einmal sehr gefährlich für sie geworden. Warum der Unparteiische hier kein Strafstoß gegeben hat, ist auch der Redaktion leider unschlüssig.

3 Punkte wären zwar schön gewesen, jedoch muss man nach der 2. Halbzeit gestehen, dass man mit einem Unentschieden zufrieden sein kann. Nun hat die Hertha alles einmal durch: Sieg, Niederlage und Unentschieden. Man weiß jetzt, wie sich jedes anfühlt. In der Kabine waren sich alle einig: Der Sieg hat sich immer noch am besten angefühlt. Damit ist das Ziel für kommende Woche klar.

Einmal Hertha, immer Hertha.

Text: Kai Beckmann

03.09.2017, FC Hertha Bonn – TuS Pützchen III

Ergebnis: 0:3

Der zweite Spieltag unserer Herhaner konnte man unter “Machste die Dinger vorne nicht, kriegst du sie hinten rein” abheften. Dabei waren die Grundvoraussetzungen für das Spiel ziemlich gut. Ein Kader von 16 Leuten und Verstärkung durch unseren Soldaten Marcel “Junior” Schillings versprachen einen Vorteil gegenüber dem gegnerischen Team aus Pützchen, welche nur mit 12 Mann angereist waren.
Vor dem Spiel predigte Dirk “De Träääiner” Schillings die Dinge, die der Hertha im letzten Spiel den Sieg brachten: aggressiv spielen und füreinander kämpfen. Heiß wie Frittenfett betraten die Spieler die heimische Asche und waren bereit die 3 Punkte zu holen.

1. Halbzeit
Die erste Halbzeit war über weite Teile ein Spiel auf das Tor der Pützchener. Das Aufbauspiel der Gegner wurde in großen Teilen früh gestört und man kam mehrmals zu guten Torschancen. Der Torwart der Pützchener rettete mehrmals in letzter Sekunde mit guten Paraden und verhinderte so, dass die Hertha früh mit 2-0 in Führung ging.
Neben den guten Aktionen des gegnerischen Keepers fehlte der Hertha-Offensive oft jedoch auch das letzte bisschen Glück, beziehungsweise die Fähigkeit, die Nuss einfach mal zu machen. Die größte Chance gab es in der ersten Halbzeit  nach einer traumhaften Hereingabe von “Junior”. Gleich 3 Herthaner segelten ohne Einfluss vom Gegner am Ball vorbei, den jeder alt eingesessene Kreisliga-Spieler mit seinem “linken Ei” gemacht hätte.
Defensiv stand die Hertha solide, jedoch hatte  Pützchen den Bruder von Hafthor Julius Björnsson als Stürmer gewinnen können. Die Innenverteidiger Kai “Fluffi” Beckmann und Björn “Der belgische Panzer” Schroyen gaben alles, um diesen Hünen vom Ball fernzuhalten, was jedoch nicht immer ganz funktionierte. Wie auch im ersten Saisonspiel ging die erste Halbzeit torlos mit 0:0 zu Ende.

2. Halbzeit
Die Hertha machte auch in der 2. Halbzeit wieder von Anfang an Druck und versuchte nun das Tor zu erzwingen. Jedoch schaffte man es einfach nicht, sich für seine Arbeit zu belohnen. In der 60. Minute kam es dann, wie es kommen musste. Der hünenhafte Stürmer der Pützchener bekam den Ball und bezwang unseren Keeper Julius “Die Katze mit den bunten Haaren” Risse und erzielte das 1:0 für Pützchen. 5 Minuten später war es wieder der Hüne mit der Nummer 16, der aus einem Missverständnis zwischen unserem Torwart und Tobi “Der Zwilling mit den gelben Schuhen” Schäfer nach dem Motto “Nimm du ihn, ich hab ihn sicher” profitierte und zum 2:0 netzte.
Das war der berühmt-berüchtigte Genickbruch für unsere Mannschaft. Von diesem Zeitpunkt an schaffte es unsere Erste nicht mehr, ins Spiel zurückzufinden. Auch Auswechslungen und Umstellungen der Aufstellung brachten keine Besserung der Lage. Einziger Lichtblick war eine Großchance unseres Stürmers Franzisco “Der spanische Italiener” Gonzales Puentas, welcher den Ball leider an den Pfosten setzte. Das 3:0 in der 90. Minute durch die Nummer 16 bildete gleichzeitig auch den Abschluss des Spiels.

Es war eins dieser Spiele, in denen man noch 5 Stunden hätte spielen können und es wäre trotzdem kein Tor gefallen. Aber auch solche Spiele gibt es und für unsere Herthaner heißt es jetzt: Aufstehen, Mund abwischen und nach vorne schauen.
Wir bedanken uns noch einmal bei der 3. Mannschaft von Pützchen und unserem Schiedsrichter für das Spiel und sehen uns in der Rückrunde wieder.

Einmal Hertha, immer Hertha.

Text: Kai Beckmann

27.08.2017, FC Pech III – FC Hertha Bonn

Ergebnis: 0: 1

Saisonstart für die erste Mannschaft der Hertha Bonn. Nach einer soliden Vorbereitung waren die Herthaner heiß auf ihre ersten 3 Punkte. Es galt die dritte Mannschaft von Pech zu besiegen um einen perfekten Start in die neue Saison hinzulegen.

1. Halbzeit
Bereits in den ersten Minuten des Spiels kombinierte sich die Hertha immer wieder nach vorn und erspielte sich mehrere Chancen, die leider jedoch nicht mit einem Tor belohnt wurden. Auch in der Defensive bewiesen die Herthaner, dass sie als Sieger vom Platz gehen wollten. Bereits im Aufbauspiel störten die Offensivleute und eroberten mehrere Bälle. Pech spielte passiv und lauerte auf einen Konter mit Hilfe ihrer schnellen Flügelspieler.
Unsere Außenverteidiger Niklas “Ich komme ab jetzt regelmäßig” Schäfer und Lukas “Der Zwilling mit dem blauen Schuhen” Schäfer konnten jedoch alle Angriffversuche souverän unterbinden, wodurch in der ersten Halbzeit keine nennenswerten Chancen entstehen konnten.
Die erste Halbzeit ging Torlos mit 0:0 zu Ende.

2. Halbzeit
Nach einer kurzen Verschnaufspause starteten unsere Herthaner mit neuem Elan in die zweite Halbzeit. Immer wieder wurden ansehnliche Kombinationen aller Nationalelf gespielt. Marco “Marc Forster” Reinert und Tobi “Der Zwilling mit den gelben Schuhen” Schäfer waren immer anspielbar und schafften es mehrmals ihre Teamkollegen in Szene zu setzten.
In der 55 Minute kam für den Flügelflitzer Kai “Fluffi” Beckmann, welcher sich noch merklich schwer mit seiner neuen Position als Linksaußen tat, Andi “Das Kopfballungeheuer” Starost ins Spiel. Keine 4 Minuten später fiel auch das längst überfällige Tor.
Nach einem Zuckerpass von Christopher “Kugelblitz” Holzem gewann unser spanische Matador Franzisco “Der spanische Italiener” Gonzales Puentas das eins gegen eins mit dem Torwart und platzierte den Ball lässig im gegnerischen Tor.
Die letzten 20 Minuten drehten die Gastgeber von Pech noch einmal auf. Immer wieder kamen sie mit ihren gefährlich schnellen Flügelspielern in Richtung des Herthaner 16ers. Man merkte, dass die ersten 70 Minuten des aggressiven Spiels der Hertha seinen Tribut zollten. Doch was spielerisch nicht mehr ganz klappen wollte, wurde mit kämpferischen Einsatz wieder wett gemacht. Nach hinten wurde Zement angemischt und Innenverteidiger Björn “Der belgische Panzer” Schroyen klärte Bälle teilweise im letzten Moment mit perfekten Grätschen.
In der 80 Minute wurden Kai “Fluffi” Beckmann und Niklas “Bitte ohne Foul” Meyer für den mittlerweile völlig erschöpften “belgischen Panzer” sowie den spanischen Torschützen eingewechselt.
Zu diesem Zeitpunkt im Spiel waren beide Mannschaften am Limit und es häuften sich die Foulspiele. In der 86. Minute musste unser Captain Reiner ” Mr. Gewichtsweste” Becker, nach einem Pressschlag, ausgewechselt werden. Für ihn durfte “Der belgische Panzer” seinen Motor noch einmal aufheulen lassen. Apropos aufheulen: Die Redaktion konnte bei der Einwechslung leider nicht erkennen ob es Freudentränen auf seinem Gesicht waren oder nicht. Leider konnten wir im Nachgang kein Interview mehr arrangieren.
Nach gut 95 Minuten kam dann der erlösende Abpfiff durch den Unparteiischen.
Die Hertha hat sich ihre ersten 3 Punkte hart erkämpft und ließ ihrer Freude freien Lauf. Stimmen aus Dottendorf ließen verlauten, dass man die Jubelrufe von dort aus hören konnte.

Das erste Spiel war ein Test an den Willen und den Zusammenhalt der Herthaner, die gegen starke und faire Pecher ankommen mussten.
Wir möchten uns hiermit beim Schiedsrichter und unseren Gastgebern für ein faires und spannendes Spiel bedanken und freuen uns bereits auf die Rückrunde.

Text: Kai Beckmann