01.10.2017, FC Hertha Bonn – Cosmos Bonn
Ergebnis: 2:1

Nach den ersten 5 Spielen kann man immer noch keine klare Aussagen über die Gruppe und den Platz unseren ersten Mannschaft machen. An guten Tagen unserer Ersten konnten wir starke Gegner wie Uni Bonn mit 2:0 schlagen. An schlechten Tagen waren vermeintlich schwache Gegner wie Pech eine wahre Zitterpartie, die knapp zugunsten der Hertha ausgingen. Auch bei anderen Mannschaften innerhalb der Gruppe ist es öfters zu solch starken Schwankungen gekommen. Für unsere Erste heißt das im Klartext: Jedes Spiel muss wie das Erste angegangen werden.
Aufgrund von mehreren Verletzungen und anderer Ausfälle musste Dirk “De Träääiner” Schillings mehrere Änderungen in der Aufstellung vornehmen. Besonders glücklich waren die Spieler über die Hilfe von unserem A-Jugend Torwart Luiz “Die Nase” Jacques, der sich bereit erklärte, sich für 90 Minuten ins Tor zu stellen.

1. Halbzeit:
Die Hertha startete mit einem fußballerischen Feuerwerk, das sich sehen lassen konnte. Trotz des Ascheplatzes kombinierten die Spieler den Ball sicher in den eigenen Reihen und ließen das Team von Cosmos Bonn nur hinterherlaufen. Nach bereits 4 Minuten klingelte es bereits im Kasten von Cosmos und die Hertha ging 1:0 in Führung. Eingeleitet wurde das Tor durch den Innenverteidiger Kai “Fluffi” Beckmann. Dieser konnte, dank seines guten Auges und überragenden Spielverständnisses, einen Pass des Gegners voraussehen und somit einen schnellen Konter einleiten. Der Ball landete schließlich bei Christopher “Kugelblitz” Holzem, welcher den Ball mit einem Traumschuss im den Winkel schlenzte. Hertha bestimmte weiterhin das Spiel und Cosmos hatte nur die Möglichkeit mit langen Bällen einen glücklichen Konter zu erzielen. In der 14. Minute kam es jedoch ganz unerwartet zu einem Ausgleichstreffer. Der gegnerische Spieler zirkelte den Ball an der Mauer vorbei und versenkte die Nuss im Netz. Die Antwort von Seiten der Hertha ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Normalerweise sind Kugelblitze eine seltene Leuchterscheinung, jedoch durften wir sie diesen Sonntag gleich zweimal miterleben. Nach einer Hereingabe durch unseren linken Flügelspieler Ali “Der mit der kurzen Zündschnur” Didehvar konnte “Der Kugelblitz” ein zweites Mal zuschlagen. Eine starke Antwort der Mannschaft. Hiernach war man zwar weiterhin die stärkere Mannschaft, jedoch passte man sich mehr und mehr dem Gegner an und das Spiel verfiel immer mehr zu einem Spiel der langen Bälle.
Aufgrund dieser Einfallslosigkeit beider Mannschaften war das Halbzeitergebnis 2:1.

2. Halbzeit:
In der 2. Halbzeit schaffte es keine der beiden Mannschaften das Spielniveau wieder anzuheben. Das einzig Hohe waren die Bälle, die von einem zum anderen 16er geschlagen wurden. Hier muss man noch einmal unseren Torwart loben, der im Laufe des Spiels seine anfängliche Nervosität besiegen konnte und eine solide Partie hinlegte. Der Rest der Herthaner machte zumindest das, was sie am besten können: Als Mannschaft auf dem Platz stehen und so lange um jeden Ball kämpfen, bis der Schiri abpfeift. Moralisch konnte man den Spielern wirklich keinen Vorwurf machen. Cosmos hatte über 90 Minuten keine richtigen Torchancen. Wie so häufig mangelte es jedoch an der Sicherheit im Spielaufbau sowie dem Abschluss. Auch durch die Einwechslung unseres Soldaten Marcel “Junior” Schillings, welcher noch einmal für neuen Wind in der Offensive sorgte, konnten keine nennenswerten Chancen ausgespielt werden. An dieser Stelle möchten wir uns auch bei ihm sowie unseren “iranischen Bomber der Herzen” Hamidreza Setayeshi bedanken, die extra für das Spiel nachgekommen sind, um in der 2. Halbzeit auszuhelfen.
Nach gut 90 Minuten hieß es auch an diesem Sonntag: 3 Punkte für die Hertha.

Würde man es schaffen die ersten 10 Minuten dieses Spiels über 90 Minuten durchzuziehen, wären Zitterpartien kein Thema mehr. Die Mannschaft wächst und hat, im Vergleich zu letzter Saison, vor allem als Team große Fortschritte gemacht. Jetzt heißt es nur noch, sich fußballerisch weiterzuentwickeln. Das schafft man jedoch nur mit einem konstanten Kader mit motivierten Spielern.

Von daher heißt es wie jede Woche:

Einmal Hertha, immer Hertha.

Text:Kai Beckmann

 

24.09.2017, TV Rheindorf II – FC Hertha Bonn

Ergebnis 0:1

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5. Spieltag für die erste Mannschaft der Hertha Bonn. Schönes Wetter, ein voller Kader und gute Laune. So sollte jeder Sonntag in der Kreisliga sein. Für die Hertha waren als Ziel ganz klar die 3 Punkte gesetzt. Wenn man die Leistung von letzter Woche abruft, sollte Rheindorf auf jeden Fall zu schlagen sein.

Nun ja, wenn das Wörtchen “wenn” nicht wär….

1. Halbzeit:

Was im letzten Spiel so gut geklappt hatte: aggressives Zweikampfverhalten, schnelles Passspiel in die Tiefe, die Schnelligkeit der Außenspieler nutzen. Das alles vermisste man schmerzhaft. Man passte sich spielerisch dem Gegner an, zeigte jedoch nicht so viel Einsatz wie dieser. Daraus resultierte ein wahlloses Mittelfeldgeplänkel, wo lange Bälle die scheinbar einzige Möglichkeit waren, den Ball nach vorne zu bringen.

Eine der, um es mit den Worten unseres “Iranischen Bombers der Herzen” Hamid zu sagen, kuriosesten Einleitung zum Konter schaffte unser 6er Marco “Marc Forster” Reinert. Statt einen langen Ball mit dem Kopf zu klären, hob er wie eine Ballerina des russischen Staatsballets sein Bein und spielte unserem Flügelflitzer Lukas “Der Zwilling mit den blauen Schuhen” Schäfer den Ball in den Fuß. Leider konnte die daraus entstandene Chance nicht zum Tor umgewandelt werden, jedoch gab es teilweise Standing Ovations für diese Darbietung.

Alle weiteren Chancen entstanden auf beiden Seiten nur durch Standardsituationen und führten auf keiner Seite zu einem Tor. Nach 45 Minuten ist der Stand zur Halbzeit 0:0.

2. Halbzeit:

Nach einer Standpauke in der Halbzeitpause schienen einige endlich auf dem Platz angekommen zu sein. Man fing an, dem Gegner früher auf den Schlappen zu stehen und die langen Bälle flachten immer weiter ab. Dadurch verschob sich das Spielgeschehen immer weiter in die gegnerische Hälfte.

Die Hertha schaffte es immer häufiger, durch unseren Mittelfeldmotor Sven “Mr. Fallrückzieher” Kleinecke gute Chance herausspielen. Eine gute Chance von Wubschet “Pixi” Mekere in der 65. Minute konnte leider nicht umgesetzt werden, da er sich für kurze Zeit im Sport irrte und versuchte, vom 16er aus ein Field Goal zu schießen.

Zu allem Unglück wurden nur ein paar Minuten später seine schwarzen Liebesperlen arg in Mitleidenschaft gezogen, als er mit ihnen eine Flanke des gegnerischen Spielers blockte. Mit schmerzverzerrtem Gesicht und erhöhter Stimmlage musste er am Spielfeldrand mit kaltem Wasser behandelt werden und konnte daraufhin weiterspielen.

Kurz danach war es endlich soweit. Nachdem ein herrenloser Ball durch den 16-Meterraum kullerte, nahm unser Rechtsaußen Ali “Die kurze Zündschnur” Didehvar die Gelegenheit war und brachte die Hertha 1:0 in Führung.

Das Spiel verfiel daraufhin wieder in das Mittelfeldgeplänkel von der ersten Halbzeit zurück und endete nach 98 langen Minuten mit 1:0 für die Hertha.

Es war kein schöner Fußball, der gespielt wurde, jedoch ist das Einzige, was am Ende zählt, das Ergebnis. Unser Ziel, die 3 Punkte zu holen, wurde erreicht und das hauptsächlich weil wir für- und miteinander gekämpft haben.

Einmal Hertha, immer Hertha.

Text: Kai Beckmann

17.09.2017, FC Hertha Bonn – ASG Uni Bonn IV

Ergebnis: 2:0

Die 4. Mannschaft von Uni Bonn. Nach 3 Spielen 3. Platz mit einem Torverhältnis von 15:4. Das waren die Zahlen, die unsere Herthaner vor Augen hatten. Man könnte meinen der Ein oder Andere könnte bei solchen Zahlen weiche Knie bekommen, jedoch ließ es sich kein Spieler in der Kabine anmerken. Im Gegenteil: Durch die Bank weg war jeder einzelne Spieler hochkonzentriert und entschlossen, die ersten 3 Punkte auf heimischen Boden zu holen. Dirk “De Träääiner” Schillings verkündete die Startaufstellung und fand die richtigen Worte, um alle noch einmal heiß zu machen.

Auch der Regenschauer während des Aufwärmens vermochte niemanden abkühlen.

1. Halbzeit:

Bereits in der 3. Minute kombinierte sich die Hertha nach vorne und erspielte sich die erste große Chance durch einen Schuss von Wubshet “Pixi” Mekere, welcher jedoch auf den Torwart kam und somit von diesem gehalten werden konnte. Die Hertha machte wie gewohnt Druck und erzwang somit immer wieder Fehler auf Seiten von Uni Bonn. Der Regenschauer während des Aufwärmens hatte mittlerweile monsumartige Züge angenommen. Der Ascheplatz der Hertha verwandelte sich in eine Schlammgrube und machte vor allem den Spielern der Uni Bonn das Leben schwer.

Unsere 1. Mannschaft wurde hingegen immer stärker. Gefährliche Aktionen entstanden in den ersten 20 Minuten hauptsächlich durch Standards. Jedoch konnten sowohl unser Keeper Julius Risse, als auch der Torwart der Uni Bonn einen frühen Führungstreffer verhindern. Man durfte keinen Moment blinzeln, als in der 25. Minute unser linker Verteidiger Lukas “Der Zwilling mit den blauen Schuhen” Schäfer einen Wahnsinns-Sprint hinlegte, bei dem seine Gegenspieler nur noch hinterhersehen konnten. Wie einen Faden durch ein Nadelöhr steckte er den Ball durch die gegnerische Verteidigung und bediente unseren Gerald Asamoah der Hertha Bonn “Pixi”, welcher den Ball abgeklärt in die rechte Ecke des gegnerischen Tores platzierte.

Der andauernde Regen machte währenddessen den Platz immer schwerer bespielbar und der Fußball wich einer Mischung aus Wasserballett und Schlammcatchen. Fast pünktlich zur Halbzeitpause klärte der Himmel auf und die Sonne kam raus.

2. Halbzeit

Auch die 2. Halbzeit war die Hertha von Anfang an wach und machte Druck. Unser Stürmer Franzisco “Der spanische Italiener” Puentas hatte mit gleich 2 Möglichkeiten die Chance, die Führung der Hertha weiter auszubauen. Es war ihm jedoch nicht vergönnt, seine harte Arbeit mit einem Tor zu belohnen. Durch den nun mittlerweile anhaltenden Sonnenschein konnte der Platz langsam trocknen, was sich merklich in der Spielstärke von Uni Bonn widerspiegelte. Die gegnerische Mannschaft kam immer mehr ins Spiel rein und forderte die Hertha Verteidigung immer mehr auf, Leistung zu zeigen. Jedoch hatte man im Vorfeld zum Spiel bereits angekündigt, dass in der Defensive der Beton angerührt wird. Mit der Lufthoheit und Zweikampfstärke durch unsere Innenverteidiger Andi “Das Kopfballungeheuer” Starost und Björn “Der belgische Panzer” Schroyen, sowie dem pfeilschnellen Außenverteidigerpaar Lukas und Tobi Schäfer wurden so gut wie keine Schüsse aufs Tor zugelassen. Hierzu muss man auch unsere zwei Sechser Marco “Marc Forster” und Sven “Mr. Fallrückzieher” Kleinecke besonders hervorheben, die beide ein Bombenspiel hinlegten und einen Großteil der gegnerischen Angriffe im Keim erstickten.

In der 76. Minute legte unser Verteidiger Lukas den Sprint seines Lebens hin, dribbelte sich an allen Gegenspielern vorbei und spielte den Ball, am Torwart vorbei, in den gegnerischen 16er. Die Hereingabe war so präzise, dass der Ball ohne Einwirkung eines anderen Spielers ins Tor rollte. 2:0 für die Hertha.

Ab diesem Punkt wurde das Spiel körperbetonter. Uni Bonn warf noch einmal alles nach vorn, prallte jedoch an dem massiven Abwehrbollwerk der Hertha ab, welches locker die chinesische Mauer als eines der 7 Weltwunder ablösen könnte.

Der “belgische Panzer” rollte alles nieder, was unter seine Ketten kam und ließ keinen den gegnerischen Spieler in den Sechzehnmeterraum der Hertha.

Nach 90 Minuten hieß das Endergebnis 2:0 für die Hertha.

Dieser Sieg war für die Hertha sehr wichtig. Man ist als Einheit aufgetreten und hat sich von Zahlen und Statistiken nicht beeinflussen lassen. Es war ein verdienter Sieg und gibt Aufwind für die kommenden Spiele. Eins ist klar: Wenn wir weiter als Einheit auftreten, gibt es keine Mannschaft, vor der wir uns verstecken müssen.

Einmal Hertha, immer Hertha.

Text: Kai Beckmann

10.09.2017, SV Lannesdorf 07 e. II. – FC Hertha Bonn

Ergebnis: 2:2

Nach der bitteren Niederlage letzte Woche musste die erste Mannschaft der Hertha Bonn zeigen, dass man nicht nur gemeinsam gewinnen konnte, sondern auch nach einer Niederlage nicht die Köpfe hängen lässt.

1. Halbzeit

Wie auch in den ersten beiden Spielen war die Hertha bemüht den Gegner früh in seinem Aufbauspiel zu stören. Lannesdorf versuchte immer wieder über ihren Captain und die unmenschlich schnelle Nummer 12 in den Strafraum vorzudringen. Zum Leidwesen unseres Außenverteidigers Kai “Fluffi” Beckmann hatte dieser die undankbare Aufgabe, genau diesen Flash-Gordon-Verschnitt zu decken. Mit ein bisschen Glück konnten die Lannesdorfer kein Tor aus ihren rausgespielten Situationen erzielen.

In der 35. Minute tauschten unsere Flügelflitzer Christopher “Kugelblitz” Holzem und Ali “Die kurze Zündschnur” Didehvar die Seiten und gaben damit die Bühne für die Hertha-Gala frei. In der 34. Minute kombinierte sich unsere “Kurze Zündschnur” und Wubshet “Pixi” Mekere durch die gegnerischen Reihen und spielte einen Präzisionspass in den Fünfmeterraum, sodass unser Stürmer Franzisco “Der spanische Italiener” Puentas nur noch den Fuß hinhalten musste, um den Ball zu versenken.

Keine 4 Minuten später kam unser “Kugelblitz” über die andere Seite. Nachdem er den gegnerischen Verteidiger regelrecht austanzte, knallte er die Murmel aufs Tor. Nur durch starke Reaktionen des Torhüters konnte der Ball im letzten Moment abgefälscht werden. Jedoch waren sowohl unser “spanische Italiener”, als auch Andi “Das Kopfballungeheuer” Starost zur Stelle und lieferten sich ein Kopfballduell, wer das Ding denn jetzt reinmacht. Das Herthaner “Kopfballungeheuer” gönnte anscheinend seinem Kameraden das Tor, was dem “spanischen Italiener” sein Doppelpack sicherte. Nach diesen furiosen 10 Minuten schaltete die Hertha merkbar einen Gang zurück. Auch Lannesdorf war merkbar verunsichert durch eine solche Machtdemonstration, was zu keinen weiteren nennenswerten Aktionen in der ersten Halbzeit führte.

2. Halbzeit

Berauscht von der ersten Hälfte gingen unsere Herthaner wieder auf den Platz. Manche waren so berauscht, sodass sie vergaßen, dass es bei jedem Spiel 2 Halbzeiten gibt. Nichts war mehr übrig von dem fußballerischen Feuerwerk, welches man abgefeuert hatte. Im Laufe der 2. Halbzeit wurde Lannesdorf immer stärker, was in einem Elfmeter in der 66. Minute für sie gipfelte. Die Nummer 4 verwandelte das Ding sicher und nun war es die Hertha, die verunsichert war. Wie in den Spielen zuvor zollte das aggressive Spiel aus der ersten Halbzeit seinen Tribut. Unsere Herthaner kämpften tapfer, so gut sie konnten, um das Ergebnis zu halten. Unser Torwart Julius “Die Katze mit den bunten Haaren” musste sogar nach einem Zweikampf behandelt werden, da er einen Tritt gegen seine Nase bekommen hatte. Jedoch war es in der 84. Minute soweit, dass Lannesdorf den Ausgleich erzielen konnte. Man könnte meinen, dass unsere Jungs danach die Köpfe hängen lassen würden, jedoch war genau das Gegenteil der Fall. Es wurden alle (Fett-)Reserven zusammengenommen und man versuchte alles, um doch noch mit 3 Punkten nach Hause zu gehen. Fast hätten sie es auch geschafft. Nach einem wunderbaren Freistoß von Ali Didehvar wurde unser “Kopfballungeheuer” im 16er von gleich 3 Verteidigern in die Mangel genommen, sodass er nicht mehr zum Kopfball kam. Hätten sie dies nicht getan, wäre dies noch einmal sehr gefährlich für sie geworden. Warum der Unparteiische hier kein Strafstoß gegeben hat, ist auch der Redaktion leider unschlüssig.

3 Punkte wären zwar schön gewesen, jedoch muss man nach der 2. Halbzeit gestehen, dass man mit einem Unentschieden zufrieden sein kann. Nun hat die Hertha alles einmal durch: Sieg, Niederlage und Unentschieden. Man weiß jetzt, wie sich jedes anfühlt. In der Kabine waren sich alle einig: Der Sieg hat sich immer noch am besten angefühlt. Damit ist das Ziel für kommende Woche klar.

Einmal Hertha, immer Hertha.

Text: Kai Beckmann

03.09.2017, FC Hertha Bonn – TuS Pützchen III

Ergebnis: 0:3

Der zweite Spieltag unserer Herhaner konnte man unter “Machste die Dinger vorne nicht, kriegst du sie hinten rein” abheften. Dabei waren die Grundvoraussetzungen für das Spiel ziemlich gut. Ein Kader von 16 Leuten und Verstärkung durch unseren Soldaten Marcel “Junior” Schillings versprachen einen Vorteil gegenüber dem gegnerischen Team aus Pützchen, welche nur mit 12 Mann angereist waren.
Vor dem Spiel predigte Dirk “De Träääiner” Schillings die Dinge, die der Hertha im letzten Spiel den Sieg brachten: aggressiv spielen und füreinander kämpfen. Heiß wie Frittenfett betraten die Spieler die heimische Asche und waren bereit die 3 Punkte zu holen.

1. Halbzeit
Die erste Halbzeit war über weite Teile ein Spiel auf das Tor der Pützchener. Das Aufbauspiel der Gegner wurde in großen Teilen früh gestört und man kam mehrmals zu guten Torschancen. Der Torwart der Pützchener rettete mehrmals in letzter Sekunde mit guten Paraden und verhinderte so, dass die Hertha früh mit 2-0 in Führung ging.
Neben den guten Aktionen des gegnerischen Keepers fehlte der Hertha-Offensive oft jedoch auch das letzte bisschen Glück, beziehungsweise die Fähigkeit, die Nuss einfach mal zu machen. Die größte Chance gab es in der ersten Halbzeit  nach einer traumhaften Hereingabe von “Junior”. Gleich 3 Herthaner segelten ohne Einfluss vom Gegner am Ball vorbei, den jeder alt eingesessene Kreisliga-Spieler mit seinem “linken Ei” gemacht hätte.
Defensiv stand die Hertha solide, jedoch hatte  Pützchen den Bruder von Hafthor Julius Björnsson als Stürmer gewinnen können. Die Innenverteidiger Kai “Fluffi” Beckmann und Björn “Der belgische Panzer” Schroyen gaben alles, um diesen Hünen vom Ball fernzuhalten, was jedoch nicht immer ganz funktionierte. Wie auch im ersten Saisonspiel ging die erste Halbzeit torlos mit 0:0 zu Ende.

2. Halbzeit
Die Hertha machte auch in der 2. Halbzeit wieder von Anfang an Druck und versuchte nun das Tor zu erzwingen. Jedoch schaffte man es einfach nicht, sich für seine Arbeit zu belohnen. In der 60. Minute kam es dann, wie es kommen musste. Der hünenhafte Stürmer der Pützchener bekam den Ball und bezwang unseren Keeper Julius “Die Katze mit den bunten Haaren” Risse und erzielte das 1:0 für Pützchen. 5 Minuten später war es wieder der Hüne mit der Nummer 16, der aus einem Missverständnis zwischen unserem Torwart und Tobi “Der Zwilling mit den gelben Schuhen” Schäfer nach dem Motto “Nimm du ihn, ich hab ihn sicher” profitierte und zum 2:0 netzte.
Das war der berühmt-berüchtigte Genickbruch für unsere Mannschaft. Von diesem Zeitpunkt an schaffte es unsere Erste nicht mehr, ins Spiel zurückzufinden. Auch Auswechslungen und Umstellungen der Aufstellung brachten keine Besserung der Lage. Einziger Lichtblick war eine Großchance unseres Stürmers Franzisco “Der spanische Italiener” Gonzales Puentas, welcher den Ball leider an den Pfosten setzte. Das 3:0 in der 90. Minute durch die Nummer 16 bildete gleichzeitig auch den Abschluss des Spiels.

Es war eins dieser Spiele, in denen man noch 5 Stunden hätte spielen können und es wäre trotzdem kein Tor gefallen. Aber auch solche Spiele gibt es und für unsere Herthaner heißt es jetzt: Aufstehen, Mund abwischen und nach vorne schauen.
Wir bedanken uns noch einmal bei der 3. Mannschaft von Pützchen und unserem Schiedsrichter für das Spiel und sehen uns in der Rückrunde wieder.

Einmal Hertha, immer Hertha.

Text: Kai Beckmann

27.08.2017, FC Pech III – FC Hertha Bonn

Ergebnis: 0: 1

Saisonstart für die erste Mannschaft der Hertha Bonn. Nach einer soliden Vorbereitung waren die Herthaner heiß auf ihre ersten 3 Punkte. Es galt die dritte Mannschaft von Pech zu besiegen um einen perfekten Start in die neue Saison hinzulegen.

1. Halbzeit
Bereits in den ersten Minuten des Spiels kombinierte sich die Hertha immer wieder nach vorn und erspielte sich mehrere Chancen, die leider jedoch nicht mit einem Tor belohnt wurden. Auch in der Defensive bewiesen die Herthaner, dass sie als Sieger vom Platz gehen wollten. Bereits im Aufbauspiel störten die Offensivleute und eroberten mehrere Bälle. Pech spielte passiv und lauerte auf einen Konter mit Hilfe ihrer schnellen Flügelspieler.
Unsere Außenverteidiger Niklas “Ich komme ab jetzt regelmäßig” Schäfer und Lukas “Der Zwilling mit dem blauen Schuhen” Schäfer konnten jedoch alle Angriffversuche souverän unterbinden, wodurch in der ersten Halbzeit keine nennenswerten Chancen entstehen konnten.
Die erste Halbzeit ging Torlos mit 0:0 zu Ende.

2. Halbzeit
Nach einer kurzen Verschnaufspause starteten unsere Herthaner mit neuem Elan in die zweite Halbzeit. Immer wieder wurden ansehnliche Kombinationen aller Nationalelf gespielt. Marco “Marc Forster” Reinert und Tobi “Der Zwilling mit den gelben Schuhen” Schäfer waren immer anspielbar und schafften es mehrmals ihre Teamkollegen in Szene zu setzten.
In der 55 Minute kam für den Flügelflitzer Kai “Fluffi” Beckmann, welcher sich noch merklich schwer mit seiner neuen Position als Linksaußen tat, Andi “Das Kopfballungeheuer” Starost ins Spiel. Keine 4 Minuten später fiel auch das längst überfällige Tor.
Nach einem Zuckerpass von Christopher “Kugelblitz” Holzem gewann unser spanische Matador Franzisco “Der spanische Italiener” Gonzales Puentas das eins gegen eins mit dem Torwart und platzierte den Ball lässig im gegnerischen Tor.
Die letzten 20 Minuten drehten die Gastgeber von Pech noch einmal auf. Immer wieder kamen sie mit ihren gefährlich schnellen Flügelspielern in Richtung des Herthaner 16ers. Man merkte, dass die ersten 70 Minuten des aggressiven Spiels der Hertha seinen Tribut zollten. Doch was spielerisch nicht mehr ganz klappen wollte, wurde mit kämpferischen Einsatz wieder wett gemacht. Nach hinten wurde Zement angemischt und Innenverteidiger Björn “Der belgische Panzer” Schroyen klärte Bälle teilweise im letzten Moment mit perfekten Grätschen.
In der 80 Minute wurden Kai “Fluffi” Beckmann und Niklas “Bitte ohne Foul” Meyer für den mittlerweile völlig erschöpften “belgischen Panzer” sowie den spanischen Torschützen eingewechselt.
Zu diesem Zeitpunkt im Spiel waren beide Mannschaften am Limit und es häuften sich die Foulspiele. In der 86. Minute musste unser Captain Reiner ” Mr. Gewichtsweste” Becker, nach einem Pressschlag, ausgewechselt werden. Für ihn durfte “Der belgische Panzer” seinen Motor noch einmal aufheulen lassen. Apropos aufheulen: Die Redaktion konnte bei der Einwechslung leider nicht erkennen ob es Freudentränen auf seinem Gesicht waren oder nicht. Leider konnten wir im Nachgang kein Interview mehr arrangieren.
Nach gut 95 Minuten kam dann der erlösende Abpfiff durch den Unparteiischen.
Die Hertha hat sich ihre ersten 3 Punkte hart erkämpft und ließ ihrer Freude freien Lauf. Stimmen aus Dottendorf ließen verlauten, dass man die Jubelrufe von dort aus hören konnte.

Das erste Spiel war ein Test an den Willen und den Zusammenhalt der Herthaner, die gegen starke und faire Pecher ankommen mussten.
Wir möchten uns hiermit beim Schiedsrichter und unseren Gastgebern für ein faires und spannendes Spiel bedanken und freuen uns bereits auf die Rückrunde.

Text: Kai Beckmann