Ein Kleiner Rückblick auf die Hinrunde der I. Mannschaft von Hertha Bonn in der Spielzeit 2011/2012 in der Kreisliga C:

Ein junges Team gespickt mit einigen Spielern der Aufstiegsmannschaft startete Mitte Juli des auslaufenden Jahres unter der Leitung des Trainergespanns Francisco Alijas Mielgo und seinem neuen Co-Trainer Martin Wons in die heiße Vorbereitungsphase. Gespickt mit fiesen Treppenläufen, wo sich der ein oder andere danach oder während den Einheiten seine Sportlernahrung nochmals ausgiebig durch den Kopf gingen lies, wurde über mehrere Wochen intensiv an der Kondition, als aber auch an den spielerischen Defiziten gearbeitet. Der Höhepunkt war der Venusbergmarathon, den manch einer ( durch geschickte Urlaubsplanung ) leider auslassen musste.
Die Resultate in den Vorbereitungsspielen waren recht ordentlich, bis auf einen Nachmittag im August, wo man auf der anderen Rheinseite auf dem Finkenberg auf einen Orkan traf und man selber, wie ein Blatt im Winde durch die Gegend gewirbelt wurde.
Hochmotiviert ging es dann in das erste Saisonspiel, in dem man direkt auf den ( meiner Meinung nach ) designierten Aufsteiger vom Brüser Berg traf und sich der individuellen Klasse dieser starken Truppe beugen musste. Danach folgten Wochen mit einer Zahl von Unentschieden gegen die Mannschaften „von Oben“ wie Boluspour, den MSV oder Pützchen, in denen man sich stark präsentierte und mit einem Quäntchen mehr „Glück“ und Zielstrebigkeit vor des Gegners Kiste, hätte man durchaus mehr draus machen können. Aber hätte, hätte Fahrradkette….
Diese Unentschieden wurden unterbrochen von der klaren und verdienten Niederlage gegen die Zweitvertretung aus Oberkassel. In diesem Spiel ereignete sich die Schrecksekunde der Hinrunde, als sich unser Spanischer Matador und Ballzauberer unmittelbar nach Spielbeginn am Auge verletzte. Gott sei Dank stellte sich die sehr schmerzhaft aussehende Verletzung als „nur“ ein Blaues Auge heraus.
Der erste Dreier konnte dann gegen Roleber eingetütet werden. In einem Spiel, in dem in der ersten Halbzeit vor allem Mettinho als Griechisch-Römischer Ringer auftrat, man 2 : 0 in Rückstand geriet, der Capitano, wie die komplette Hinrunde, bärenstark aufspielte, unser spanischer Matador oder auch „der, der mit dem Ball tanzt“ ein schönes Eigentor der Roleberaner Hintermannschaft einleitete, die Princess L. überlegt vollendete und der Bullige Post-Boote aus Kessenich herrlich und eiskalt einschob und zu guter Letzt, der Zerstörer / Christiano der Herzen, der Schwerkraft Tribut zollen musste und seine Schauspielkarriere beendete, bevor sie richtig anfing. Man schaffte also ein 3 : 2 Sieg, der endlich alle beruhigter schlafen lies und seitdem unser Präsident auch wieder ein paar Haare mehr auf dem Kopf hat.
Die Woche danach ging es auf den riesigen Röttgener Ascheplatz, in dem eine kompakt stehende Abwehr nur ein einziges Mal schlief und somit den Sieg der Rot-Weißen ermöglichte. Ein Spiel mit einer starken zweiten Halbzeit, in dem der „Jung us Alfter“ mit einem schönen Flügellauf und gefühlvollem, aber eher mopsgeschwindigkeitsmässigem Heber knapp den Ausgleich verpasste.
Das folgende Spiel war das Derby der Hinrunde, der GFV war zu Gast. Ein intensives Spiel, aber nie unfair, in dem eine etwas strittige Situation den Sieg für den GFV ermöglichte und in dem der Ausgleich fast noch gefallen wäre: Reiner „the white brasilian“ Becker leitete artistisch den Ball zum Post-Mann via Fallrückzieher weiter, doch der Mann mit dem gelben Fahrrad, ich meine natürlich dem knatternden blauen Roller, wuchtete die Pille über das Tor anstatt in die Maschen.
Auf dieses Derby folge eine Spätvorstellung an einem Sonntagabend gegen Lusitania, wo am Ende der schwarze Ball, das schwache Flutlicht oder auch einfach der bessere Gegner ausschlaggebend für eine Niederlage waren.
Zum Spiel gegen Lengsdorf kann man nur sagen: Fussball, eine Leidenschaft die Leiden schafft.
Sehr ärgerliche Niederlage in einem Spiel gegen einen direkten Konkurrenten.
Darauf folgten zwei Siege mit jeweils 5!!! Herthaner Toren gegen die Sportfreunde aus Beuel und gegen Widdig. Beide Siege gehörten in die Kategorie: nicht schön aber effektiv und wichtig.
Eine knappe Niederlage gegen die IV. der Fortuna, und der ärgerlichste und unnötigste Punktverlust der Hinrunde gegen Ennert, in dem der Stürmer des SV das Tor der Hinrunde erzielte, da er per Drop-Kick aus ca. 30 Metern das Runde Ding in die Kiste nagelte.
Abgeschlossen wurde das Jahr mit dem Spiel gegen die Rot-Weißen aus Beuel, welches die Beuler Jungs leider absagen musste. Hätte man das früher gewusst, wäre der ein oder andere bei der vor abendlichen Vereins -Weihnachtsfeier bestimmt gerne länger mit Captain Morgan durch die Nacht gesegelt.

Der Dank für diese Hinrunde gilt:

Andi: „El Capitano“ / „The-Voice-Of-Germany-ääähhh-Dottendorf“
Björn: „Katze“ / „Elfmeterkiller“
Reiner: „White Brasilian“ / „Einzigwahre-Nummer-10“
Nils: „Mr.-100%-Zweikämpfe“ / „Mean-Maschine“
Martin: „El Grecco“
Justin: „Mr. Zuverlässig“
Chris M.: „Der Zerstörer“ / „Cristiano“ / „Karla Kolumna“
Ohse: „Die Grätsche“
Simon: „Speedy Gonzales“
Pere: „der, der mit dem Ball tanzt“ / „Spanischer Matador“
Valle: „Redbull-eine-Stunde-schlaf-Bruder“
Halil: Hertha-Korrespondent in Istanbul und Star der Kegelmannschaft von Fenerbace
Jose: der schnellste und filigranste „Plattelejer“
Tim: „Nachtschichtkönig“
Kevin: „40-Meter-Freistoßtor-und-keine-Ahnung-wie-das-Ding-da-oben-in-den-Winkel-
eingeschlagen-ist“
Princess L.: „Just Princess“ / „Ick-bin-ein-ähh-bring-euch-Berliner“
Poschi: „DHL-Express-Stürmer“
Chris H.: „El Bomber“
Andi S.: „The Hammer“

In der Rückrunde muss es dann wieder heißen: „ das Runde muss ins Eckige“, „ein Spiel dauert 90 Minuten“ „ Abseits ist, wenn der Schiedsrichter pfeift“ „An mir kommt entweder der Ball oder der Gegener vorbei, aber niemals beide zusammen” “Fußball ist ein sehr kompliziertes Spiel. Man muss es einfach spielen, dann ist man erfolgreich“.
An dieser Stelle nochmals einen RIESEN DANK an unser Trainergespann Francisco und Martin für eure Trainingseinheiten, euren Spaß bei der Sache und euer Engagement!!!
Danke auch an die beiden besten Betreuer der Welt Pascal und unseren „Teamarzt“ und „Obstschnibbler“ Jörg!!!

In diesem Sinne ist die Redaktion bis zur Beginn der Vorbereitung im Winterschlaf, wünscht allen Fans, Spielern, Trainern, dem Vorstand und allen, die sich wöchentlich durch meine Berichte lesen, quälen, schmunzeln und sie freudig erwarten, eine besinnliche, friedliche und erholsame Weihnachtszeit und Winterpause!!!

2011 – Ich habe fertig!!!

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