Hertha Bonn hat am 25. November 2018 am „FVM-Forum Kinderschutz – Stark durch Prävention“ teilgenommen. Gleich drei Hertha-Vertreter informierten sich in der Sportschule Hennef über das wichtige und sensible Thema: Jörg Michael, 2. Vorsitzender, sowie die beiden Jugendleiter Jan Knoblich und Kai Knoblich.

Es gab zahlreiche Vorträge und Workshops, in denen über 60 Vereinsvertreter des Fußball-Verbandes Mittelrhein (FVM) praxisnah für das Thema Prävention sexualisierter Gewalt sensibilisiert wurden. Neben den FVM-Jugendbildungsreferenten Sandra Fritz und Oliver Zeppenfeld informierten Expertinnen und Experten des Landessportbundes NRW, DRK Nordrhein, Innocence in Danger e.V. und des Deutschen Kinderschutzbundes.

Der Deutsche Fußballbund DFB entsandte gar ein Präsidiumsmitglied: Dr. Stephan Osnabrügge (s. Foto), DFB-Schatzmeister und DFB-Kinderschutzbeauftragter, betonte in seiner leidenschaftlichen Rede die gesellschaftliche Verantwortung des DFB und seiner Vereine. „Die Vereine sollten ein sicherer Ort für die Kinder sein“, appellierte er eindrücklich.  Er verwies auf den riesigen Vertrauensvorschuss, den Eltern leisteten, wenn sie ihre Kinder mehrere Stunden in der Woche in die Vereine zum Training schickten. Denn der Fußball sei ein riskanter Ort, weil er Bedingungen bieten könnte, die für Täter attraktiv seien.  Aus diesem Grunde schaffe der DFB die Rahmenbedingungen, die Vereine möglichst stark bei der Prävention und Intervention zu unterstützen. In der Verantwortung der Umsetzung stünden am Ende aber die Vereine.

Für Hertha Bonn war die Teilnahme an dem Forum ein erster Auftakt, den Kinderschutz im Verein wirksamer umzusetzen. Das Thema wird auf Vorstandsebene angesiedelt, um ein passendes Kinderschutzkonzept zu erarbeiten. Bestandteile hiervon werden u.a. in den nächsten Monaten Schulungen für Trainer sein.

 

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